Fermentation gegen Allergien

Fermentiertes Obst und Gemüse kann beim Vorbeugen helfen.

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Ob Mensch oder Tier: Wer unter Allergien leidet, hat es schwer, denn der autoaggressive Kampf, der sich im Immunsystem abspielt, schwächt die Lebensenergie und -qualität. Besonders jetzt, bevor die Pollen fliegen, ist die Zeit zur effektiven Prophylaxe gekommen.

Fermentierte Bio-Rohkost stärkt das Immunsystem und sorgt für eine gesunde Mikroflora im Darm, Voraussetzung für eine starke Abwehrkraft und ein gesundes Leben. Jetzt sollten Sauerkraut, Miso, Kefir, Joghurt, Tempeh und Kombucha auf den Speiseplan kommen. In diesen Probiotika stecken viele Milchsäurebakterien und Aminosäuren, welche die Immunabwehr auf Trab bringen.

Während die Milchsäurebakterien das Zellklima verbessern, sorgen die Aminosäuren für Energie durch vermehrte Enzymaktivität. In Interaktion verstärken sie beispielsweise die Wirkung von Vitamin C um ein Vielfaches. Ein solcher Immunboost zahlt sich aus bei jeder Allergie.

Natürliche Vitamin-C-Lieferanten sind zum Beispiel: Paprika, Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Sauerkraut, Hagebutte, Sanddornbeere, Johannisbeere, Kiwis, Organen, Erdbeeren, Zitronen und Ananas.

Richtig geballte Kraft findet man in fermentierten Rohkost-Konzentraten, besonders wenn sie über Jahre hinweg mehrstufig vergoren wurden. Dann verdichten sich die Inhaltsstoffe so, dass ca. 1 g des vegetarischen Konzentrats einem Korb Bio-Rohkost entspricht. Ein solch hoher Gehalt an Aminosäuren und Milchsäurebakterien verstärkt deren Effektivität immens.   

Es gilt die Regel: Je länger der Fermentationsprozess, desto größer der erwünschte Gehalt an Milchsäurebakterien, Aminosäuren & Co. Ein hochwertiges fermentiertes Nährstoffkonzentrat sollte schon einige Reifejahre hinter sich haben.