Salzarme Kost senkt Blutdruck nur minimal

Durch eine salzarme Kost sinkt der Blutdruck zwar minimal, allerdings steigen zugleich die Blutfette und die Stresshormone, die der Körper ausschüttet.


Zu diesem Ergebnis kam eine Forschergruppe um Professor Dr. Niels A. Graudal aus Kopenhagen. Der konsequente Verzicht auf Salz hat scheinbar kaum günstige Effekte auf die Gesundheit

Der obere, systolische Blutdruckwert, bei dem Werte bis 140 mmHg als normal gelten, sank im Durchschnitt nur um 1,27 mmHg. Der untere, diastolische Blutdruckwert, bei dem Werte um 80 mmHg als normal gelten, ging lediglich um 0,05 mmHg zurück.

Gleichzeitig mit der geringen Blutdruckabsenkung stiegen die Blutfette und die Stresshormone, was sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann. Vielleicht trägt die Erhöhung der Stresshormone auch dazu bei, dass die Blutdrucksenkung nicht höher ausfällt. Es zeigt zumindest, dass der Organismus Maßnahmen gegen die Salzbeschränkung ergreift.

Insgesamt gilt auch im Zusammenhang mit dem Salzverzehr die Empfehlung, vor allem auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung Wert zu legen. Diese Ernährung sichert die Versorgung mit allen notwendigen Nähstoffen. Sie verhindert einen Überschuss an einzelnen Nährstoffen und reguliert auch die tägliche Salzaufnahme in einem moderaten Rahmen.