Schwindel bremst mich nicht mehr aus!

Schwindelbeschwerden sind auch bei Älteren gut therapierbar

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Gerade noch war alles gut und in der nächsten Sekunde fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Wer eine plötzliche Schwindelattacke erlebt hat, weiß, wie beängstigend das sein kann. Vor allem Ältere sind von wiederkehrendem Schwindel betroffen. Man kann stürzen und sich vielleicht sogar verletzen.

Warum entsteht Schwindel?

Durch die Sinnesorgane werden dem Gehirn ständig verschiedene Reize übermittelt: Über das Gleichgewichtsorgan im Innenohr erhält es etwa Informationen über die Lage des Körpers. Die Augen vermitteln Bilder und die Nerven im Körper Berührungsimpulse. In großer Höhe, bei einer Karussellfahrt oder auf schwankendem Untergrund können diese Informationen widersprüchlich ausfallen. Es folgt eine Art „Alarm“ im Gehirn, was Schwindel und Stress auslösen kann. Durch die darauffolgende Adrenalinausschüttung versteifen sich die Muskeln und das vegetative Nervensystem kann mit Unwohlsein oder Übelkeit reagieren. Schwindel sollte man auf keinen Fall hinnehmen, sondern seinen Hausarzt darauf ansprechen.

Mit Schwindeltagebuch zur richtigen Diagnose


Um dem Hausarzt die Diagnose zu erleichtern, empfiehlt es sich, ein Schwindeltagebuch zu führen. Darin werden die Häufigkeit, Dauer und Art des Schwindels notiert. Darüber hinaus können auftretende Übelkeit, Sehstörungen oder Kopfschmerzen relevant sein. Weisen die Untersuchungsergebnisse weder auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung noch auf eine Entzündung als Ursache für Schwindel hin, können auch starke Muskelverspannungen oder Blutdruckschwankungen infrage kommen. Verschiedene Schwindelzustände lassen sich gut behandeln, beispielsweise mit dem natürlichen Arzneimittel Vertigoheel. Studien zufolge kann damit die Anzahl, Dauer und Stärke von Schwindelattacken reduziert werden. Zudem macht es nicht benommen und lässt sich mit anderen Medikamenten kombinieren.

Koordination verbessern, Lebensgefühl stärken


Wer beweglich und aktiv bleibt, kann das Leben in vollen Zügen genießen und das mit Schwindelbeschwerden verbundene Sturzrisiko senken. Für das Training zu Hause sind beispielsweise spezielle Schwindelübungen mit Video-Anleitungen und Übungsposter unter www.schluss-mit-schwindel.de erhältlich. Ein Webcast zeigt neun wichtige Übungen zur Förderung der Motorik und der körpereigenen Wahrnehmung. Dadurch wird das Gleichgewicht geschult und das Gehirn lernt, mit Schwindel besser umzugehen. Ergänzend kann eine Physiotherapie Muskelverspannungen lösen und die Koordination verbessern.

Schwindel – an wen wenden?

Der Hausarzt ist bei Schwindelbeschwerden der erste Ansprechpartner. Bleibt die Ursache der Schwindelsymptomatik unerkannt, sollten die Fach-Bereiche HNO, Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychiatrie abgeklärt werden. Zudem gibt es an Universitätskliniken spezielle Schwindelambulanzen. Adressen gibt es beispielsweise auf der Internetseite der Bundesärztekammer.

(djd) Schuster Public Relations & Media Consulting GmbH