Wenn Faszien verkleben

Was die Entstehung von Rückenschmerzen mit Übersäuerung zu tun hat

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Zu viele Stunden am Schreibtisch, zu wenig Bewegung und kaum Zeit für Entspannung - das bleibt nicht ohne Folgen. Nach Angaben des Portals Statista klagt beinahe jeder dritte Erwachsene in Deutschland ständig oder öfter über Rückenbeschwerden. Wurden lange Zeit Probleme mit den Bandscheiben für die Schmerzen verantwortlich gemacht, wissen Experten inzwischen, dass in vielen Fällen Veränderungen des Bindegewebes dahinter stecken. Bei der Mehrheit der unspezifischen Rückenschmerzen werden verklebte Faszien als mögliche Ursache vermutet. Mit ihrem feinmaschigen Netz halten die milchig-weißen, elastischen Häute unseren Organismus zusammen und sorgen für Beweglichkeit. Sind sie verklebt, verkürzt oder verhärtet, lassen Sie den Körper steif und unbeweglich werden. Um wieder mehr Flexibilität zu erlangen, wird ein Training mit der Faszienrolle empfohlen.

In der Naturheilkunde sind die negativen Auswirkungen verklebter Faszien schon länger als sogenannte Säurestarre bekannt, die von einer Übersäuerung des Organismus begünstigt wird. Um die Muskel- und Gelenkbeschwerden an der Wurzel zu packen, ist eine ganzheitliche Behandlung notwendig, die neben Bewegung und gezieltem Faszientraining auch eine Entsäuerung umfasst. Oft reicht dazu die Umstellung der Ernährung auf basische Kost nicht aus. Daher wird von Stoffwechselexperten eine Entsäuerungskur empfohlen, die den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringt. Auf www.basica.de ist ein Test verfügbar, der anhand der Lebensweise, der Ernährungsgewohnheiten und des Gesundheitsstatus das persönliche Übersäuerungsrisiko ermittelt.

Vier praktische Tipps können helfen, die Entsäuerung des Organismus wirksam zu unterstützen:

1. Basische Ernährung: Mindestens die Hälfte einer Mahlzeit sollte aus Salat,
Gemüse und Obst bestehen. Säurebildner wie Fleisch, Wurst, Fisch, Käse,
Brot und Getreideprodukte reduzieren.
2. Täglich mindestens zwei Liter trinken: vor allem Mineralwasser oder Kräutertees sowie Fruchtsäfte, weil diese basisch wirken.
3. Bewegung: Einmal täglich ins Schwitzen kommen, um den Stoffwechsel in
Schwung zu bringen und überschüssige Säure auszuscheiden.
4. Stress reduzieren: Entspannungsübungen wie Yoga, autogenes Training
und Atemübungen sowie Entspannungsbäder oder Massagen.

(djd) Protina Pharmazeutische GmbH, Ismaning

Weitere Informationen unter www.rgz24.de/verklebte-faszien und unter www.basica.de