Spargel - gesunder Schlankmacher

KKH: Beliebtes Frühlingsgemüse nicht für alle gesundheitsfördernd

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Für Feinschmecker ist die Spargelsaison die schönste Zeit des Jahres. Auf deutschen Feldern wird das edle Gemüse traditionell bis zum 24. Juni, dem Johannistag, gestochen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 127.800 Tonnen Spargel geerntet und damit 6 % mehr als 2016. Experten erwarten für 2018 eine gute Ernte.

Spargel besteht zu mehr als 90 % aus Wasser. Der Rest entfällt auf Proteine, Kohlenhydrate und zu nur 0,2 Prozent auf Fette. Ob weiß, lila oder grün: Das beliebte Stangengemüse enthält reichlich gesunde Inhaltsstoffe, darunter die Mineralien

     

Kalium: regelt den Wasserhaushalt im Körper, wirkt blutdrucksenkend und für die Reizübertragung im Nervensystem wichtig ist

     

Kalzium: elementarer Baustein von Knochen und Zähnen

     

Phosphor: unersetzlich für den Energiehaushalt aller Zellen

     

Hinzu kommen lebenswichtige Vitamine wie A, E, K und B-Vitamine, die unter anderem das Immunsystem stärken, die Zellen vor freien Radikalen schützen und entscheidend für die Blutgerinnung und für das Nervensystem sind. Eine weitere Besonderheit ist der hohe Stickstoffgehalt in Spargel, der die Nierentätigkeit anregt und harntreibend wirkt. Dadurch werden Gift- und Schlackenstoffe mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden.

„100 Gramm Spargel enthalten gerade mal 18 Kalorien“, so Eugen Rebhan. „Für alle, die vor der Badesaison ein paar Pfunde abnehmen möchten, ist Spargel daher der ideale Schlankmacher.“ Die enthaltenen Vitamine, Mineralien und Enzyme bringen den Stoffwechsel in Schwung und helfen, Fettreserven schneller zu verbrennen. Wer auf die Figur achtet, sollte sich jedoch mit typischen Beilagen wie zerlassener Butter und Sauce Hollandaise zurückhalten, denn das sind Kalorienfallen.

Und Vorsicht! Patienten mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut sollten Spargel nur selten auf den Tisch bringen, denn die enthaltenen Purine können Gichtschübe auslösen. Auch wer zu Nierensteinen neigt, ist gut beraten, das Frühlingsgemüse zu meiden.

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